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25.06.2009 - Computer Reseller News - Schluss mit der Ewigen Suche


Suchmaschinen sind nicht nur das Eingangstor für das Internet. Auch aus Unternehmen sind sie nicht mehr wegzudenken. Doch wer nicht geschickt die richtigen Stichwörter kombiniert, muss sich mit einer langen Trefferliste herumschlagen.

 

Größte Herausforderung sind noch immer unstrukturierte Daten, die zum Beispiel in Form von Dokumenten vorliegen. Eine klassische Antwort ist die strukturierte Ablage. Doch sie scheitert an der festgelegten Sichtweise auf die Dokumente und die Disziplin, die für die Pflege notwendig ist.


Hinzu kommt die wachsende Bedeutung von Informationen aus dem Internet, die in der Regel ebenfalls aus unstrukturierten Texten bestehen. Sie liefern wertvolle Informationen über Marktentwicklungen, Technologietrends, Wettbewerber, Kundenmeinungen und vieles mehr. Doch diese Informationen alle auszuwerten ist kaum mehr zu schaffen.

 

Der Ansatz der semantischen Plattform von iQser ist, Informationen aus den verschiedenen Quellen im Unternehmen aber auch über dessen Grenzen hinaus zu erfassen und automatisch inhaltlich auszuwerten. Vorarbeiten mit Hilfe von Ontologien oder Trainingsdaten sind hierbei nicht notwendig. Dadurch passt sich das System völlig dynamisch an die neuen Informationen und den Interessen der Anwender an. Alles andere wäre wieder mit neuen Aufwänden verbunden, die gerade vermieden werden sollen.

 

Und so sieht das Ergebnis aus: Der Anwender befindet sich immer in einem Kontext. Das kann ein Kunde sein, den ein Account Manager betreut, ein neu aufgesetztes Projekt, für das ein Projektleiter passende Mitarbeiter sucht oder eine zugewiesene Aufgabe in einem Prozess. Weil die semantische Plattform den Kontext „versteht“, kann es die Informationen zusammenstellen, die in dieser Situation benötigt werden. Dabei ist es unerheblich, aus welcher Quelle diese kommen. Der Account Manager hat zum Beispiel auf diese Weise nicht nur einen vollständigen Überblick über alle Aktivitäten in Verbindung mit dem Kunden, sondern auch aktuelle Hintergrundinformationen aus dem Internet und Vorschläge für neue Verkaufschancen. Ein Mitarbeiter, der eine Aufgabe zu erledigen hat, findet ohne Suche notwendiges Hintergrundwissen, Dokumenentvorlagen oder Kollegen, bei denen er sich Unterstützung holen kann.

Durch die semantische Analyse deckt das System aber auch verborgenes Wissen auf, das nun abgerufen werden kann. So kann festgestellt werden, welcher Mitarbeiter eigentlich Experte auf einem Themenfeld ist, das für ein neues Projekt benötigt wird. Ein Marketing-Manager hingegen möchte beispielsweise darüber informiert werden, welche neuen Wettbewerber auf dem Markt aktiv sind oder welche neuen Themen im Zusammenhang der Produkte seines Unternehmens in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Werden vielleicht Leistungsmerkmale vermisst? Oder gibt es sogar Probleme mit dem Produkt, die unterschätzt wurden?

 

Im Unterschied zum klassischen Business Intelligence werden mit semantischen Technologien auch unstrukturierte Daten in die Analyse mit einbezogen. Das jedoch nicht mit einem Datawarehouse, das einen eingefrorenen Bestand an Daten repräsentiert, sondern auf einer aktuellen Datenbasis, das in Echtzeit neue Erkenntnisse liefert, sobald sich die Informationslage ändert. 

 

So hilft eine ausgereifte semantische Technologie, die sich flexibel in die bestehende Systemlandschaft eines Unternehmens einfügen muss, dass Mitarbeiter und Management sich auf die eigentlichen wertschöpfenden Tätigkeiten konzentrieren können.

 

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